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Feuerbachstraße 75 (damals Kurfürstenstraße)


Hannacha Peril Cohn
Foto: privat

 

Recha Cohn 1938
Foto: privat

 

Hochzeit von Recha und Richard Cohn 1938 in München
Foto: privat

 

Recha Cohn mit Hannacha 1939
Foto: privat





In diesem Haus wohnten Hannacha Peril Cohn und Recha Cohn.
IN MEMORIAM Thekla Cohn geb. Kaufmann

Hannacha Peril Cohn gehört zu den jüngsten Opfern unter den jüdischen Hallensern. Im Alter von 3 1/2 Jahren wurde sie am 1. Juni 1942 gemeinsam mit ihrer 28jährigen Mutter Recha Cohn, geb. Grünspahn, und der 62jährigen Großmutter Thekla Cohn, geb. Kaufmann, und 129 weiteren jüdischen Hallensern nach Sobibor bei Lublin deportiert und dort am 3. Juni 1942 ermordet.

Hannacha war knapp 8 Monate alt als ihr Vater Dr. jur. Richard Cohn, im Juli 1939 Deutschland innerhalb von 24 Stunden verlassen musste. Das war eine Bedingung für seine Entlassung aus dem KZ Buchenwald. Richard Cohn überlebte in England.

Bei der Bombardierung Halles in den letzten Kriegsmonaten wurde auch das in der Nähe des Riebeckplatzes befindliche Haus Hindenburgstraße 63, Wohnhaus von Thekla Cohn, vernichtet und später überbaut. Zur Erinnerung an Thekla Cohn wird ihr STOLPERSTEIN vor dem Wohnhaus ihrer Kinder verlegt.


Kein Happy End    
Ein Film von Christin Iffert und Jessica Zanner.
Entstanden im Rahmen des Projekts "Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen" des Masterstudiengangs MultiMedia & Autorschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2015. HIER >>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Quellen:

Privatarchiv Gudrun Goeseke

http://www.gym-suedstadt.bildung-lsa.de/gedenkbuch/
Volkhard Winkelmann und Schülerprojekt "Juden in Halle" des Südstadt-Gymnasiums Halle (Hrsg.)
"Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle"
Halle 2004, 2. Auflage, weitere Aktualisierungen eingeschlossen