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Große Märkerstraße 27
In diesem Haus wohnte Rosa Kupferberg.

Rosa Kupferberg war geschieden und verdiente ihren Lebensunterhalt als Hausangestellte.

Arturo Kupferberg, ihr in Argentinien lebender Sohn, unternahm mehrere vergebliche Versuche, die Mutter zu sich zu holen. Am 1. Juni 1942 wurde die 45Jährige mit 154 weiteren Juden von Halle nach Sobibor bei Lublin deportiert und dort am 3. Juni 1942 mit Gas ermordet.

Ihr Bruder, David Kupferberg, überlebte in Bolivien.





Quellen:

Privatarchiv Gudrun Goeseke

http://www.gedenkbuch.halle.de
Volkhard Winkelmann und Schülerprojekt "Juden in Halle" des Südstadt-Gymnasiums Halle (Hrsg.)
"Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle"
Halle 2004, 2. Auflage, weitere Aktualisierungen eingeschlossen