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Universitätsring 15


 

Hier wohnte

Clara Radlauer geb. Krayn

Clara Radlauer geb. Krayn wurde 1879 in Pudewitz (poln. Pobiedziska) geboren. Die Witwe des Juristen Max Radlauer musste ihre Wohnung verlassen und zwangsweise im „Judenhaus“ Forsterstraße 13 wohnen. Am 1. Juni 1942 wurde die 63-Jährige von Halle ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort sofort nach der Ankunft am 3. Juni 1942 mit Gas ermordet.


Quellen:

Gedenkbuch des Bundesarchivs f. d. Opfer d. nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland

Stadtarchiv Halle, Nachlass Gudrun Goeseke

Volkhard Winkelmann und ehem. Schülerprojekt "Juden in Halle" des Südstadt-Gymnasiums: Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle -http://www.gedenkbuch.halle.de/gbdatensatz.php?num=63