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Willy-Brandt-Straße/ Ecke Turmstraße



 
 
 

Hier wohnte

Adolf Kohn

Der Witwer Adolf Kohn (*1868 im bayrischen Ebelsbach bei Haßfurt) musste auf Anordnung der Gestapo ins „Judenhaus“ Forsterstraße 13 ziehen - ein Haus, dessen jüdische Besitzer zur Aufnahme von Juden verpflichtet wurden. Auf engstem Raum mussten die Bewohner dann auf ihre Deportation oder weitere Anweisungen der Gestapo warten. Hier starb der 73-Jährige am 23. April 1942.
Da das Grundstück des Hauses Lindenstraße 54 heute weiträumig überbaut ist, wurde der Gedenkstein für Adolf Kohn am Fußweg Willy-Brandt-Straße / Ecke Turmstraße verlegt.


 

Quellen:

Gedenkbuch des Bundesarchivs f. d. Opfer d. nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland

Stadtarchiv Halle, Nachlass Gudrun Goeseke

Volkhard Winkelmann und ehem. Schülerprojekt "Juden in Halle" des Südstadt-Gymnasiums: Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle - http://www.gedenkbuch.halle.de/gbdatensatz.php?num=137