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Südstraße 51

Hier wohnte

Aron Plasterek

Aron Plasterek wurde am 13.11.1863 in Posen (heute Poznan) geboren – so die Angaben des Bundesarchivs. Eine Gemeindeliste der Jüdischen Gemeinde Halle nennt 1868 - vielleicht ein Tippfehler. Sohn Heinz-Arno wurde 1929 in Halle geboren. Die Ehe mit der nichtjüdischen Else Plasterek wurde später geschieden. Zuletzt hielt sich Aron Plasterek in Berlin-Wedding, Iranische Straße auf. Dort befand sich das Jüdische Krankenhaus, das die Gestapo als Zwischenstation der Deportationen nutzte. Im Januar 1944 traf Aron Plasterek im Ghetto Theresienstadt ein, wo der 80-Jährige am 18. April 1944 zu Tode kam.



 


Quellen:

Gedenkbuch des Bundesarchivs f. d. Opfer d. nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933-1945).

Stadtarchiv Halle, Nachlass Gudrun Goeseke

Volkhard Winkelmann und ehem. Schülerprojekt "Juden in Halle" des Südstadt-Gymnasiums: Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle - www.gedenkbuch.halle.de